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Inh. Swen Losinsky

Tattoopflege

Sobald das Tattoo unter der Haut ist, geht es mit der richtigen Pflege weiter. Hierbei gibt es einige relevante Aspekte, die du in jedem Fall beachten solltest.
Beginnen wir bei der Folie. Nach dem Tätowieren wird eine dünne Folie aufgetragen, um das frische Tattoo zu schützen. Diese sollte ungefähr 6 Stunden und im besten Fall auch in der ersten Nacht getragen werden, bevor sie erneuert wird. Sie verhindert das Austrocknen und eine Krustenbildung durch die Lymphflüssigkeit.
 
Bevor du die Folie am nächsten Tag erneuerst, muss das Tattoo erst mit heißem Wasser gründlich gereinigt werden.
Das ist die einzige Möglichkeit, dass sich die Poren richtig öffnen und die Wunde rückstandslos von Blut, Farbe und Lymphflüssigkeit gereinigt werden kann. Es ist völlig normal, dass das Tattoo nachblutet und sich eine süffige Wundflüssigkeit absetzt. Auch, wenn es so aussieht: Das Tattoo verliert keine Farbe.
 
In den kommenden 2-3 Wochen sollte das Tattoo zwei Mal täglich dünn eingecremt werden. Trägt man die Creme zu dick auf, verstopfen die Poren und die Wundheilung wird zusätzlich behindert. Vor dem Cremen solltest du das Tattoo gründlich abwaschen und etwa 30 Minuten an der Luft trocknen lassen. Notfalls mit einem Zewatuch trocknen, keinesfalls ein Handtuch dazu benutzen. Solltest du während der ersten Tage der Heilung auf Reisen sein, verzichte auf die Creme und trage stattdessen lieber eine Folie. So schützt du das Tattoo vor Fremdkörpern. Generell gilt: Entweder Creme oder Folie - es wird nie beides zusammen aufgetragen, da die Haut sonst nicht mehr atmen kann.
 
Es gibt eine Handvoll Produkte, die sich zur Tattoopflege eignen. Zu empfehlen ist Panthenol Creme von Ratiopharm aus der Apotheke. Oft wird auch Bepanthen verwendet, wovon allerdings eher abgeraten werden sollte, da viele allergisch darauf reagieren. Sollte das Tattoo zwischenzeitlich gerötet sein, ist das ein Zeichen der Hautirritation und du solltest besser 3-4 Tage auf das Eincremen verzichten und die Wunde in Ruhe von selbst heilen lassen. Dass ein frisches Tattoo juckt, ist zwar unfassbar nervenaufreibend, aber ein ganz normaler Nebeneffekt der Wundheilung. Selbst, wenn es noch so schrecklich juckt, lass bloß die Finger davon. Kratzen und Pulen ist ein absolutes no-go bei heilenden Tattoos.
Solltest du das Jucken nicht mehr aushalten, kannst du einen Kühlakku in ein Handtuch wickeln und es damit ein wenig herunterkühlen.
 
Es dauert eine Weile, bis die Pigmente, die beim Tätowieren in die Haut gestochen werden, im Gewebe verkapselt sind. Währen des Heilungsprozesses sind sie daher druckempfindlich. Bitte versuche, möglichst wenig Sport zu treiben, der Druck auf die betroffene Stelle auslöst. Das Gleiche gilt für das Tragen enger Kleidung, die Reibung erzeugen könnte - hier ist absolute Vorsicht geboten.
 
Auf Baden und Schwimmen gehen sollte die erste Zeit möglichst verzichtet werden - duschen hingegen ist unbedenklich. Wer bisher nicht ohnehin schon eingesehen hat, dass es gesündere Dinge für die Haut gibt, als sich unter eine Sonnenbank zu legen, sollte spätestens nach dem Tätowieren für mindestens sechs Wochen auf das Solarium verzichten. Die „echte“ Sonne ist übrigens auch nicht gerade ungefährlich: Tattoos blassen unter direkter Sonneneinstrahlung gern aus. Des Weiteren geht der Hautschutz durch die Tätowierung ein Stück weit verloren, was die Sonne nochmals um einiges gefährlicher macht. Auch das Abdecken mit einem Handtuch hilft nicht: Ein Handtuch schützt nicht vor UV-Strahlung!
 
So sollte tätowierte Haut definitiv besonders berücksichtigt werden, was die Sonnencreme anbelangt.Vorsicht ist auch bei Kontakt mit dem Haustier geboten: Keinesfalls dürfen Tierhaare oder Tierspeichel auf das frische Tattoo gelangen - das kann zu bösen Entzündungen führen. Generell gilt: Bitte die Hände waschen, bevor das Tattoo angefasst wird. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Nach ungefähr sechs Wochen solltest du noch einmal zur Nachkontrolle ins Studio kommen. Auch, wenn das Tattoo schon vorher den Eindruck macht, verheilt zu sein: Der gesamte Heilungsprozess nimmt in etwa 4-6 Wochen in Anspruch. Nicht jedes Tattoo muss nachgestochen werden, sollte dies aber innerhalb des ersten halben Jahres nach dem Stechen der Fall sein, ist das Nachstechen kostenfrei. Natürlich ist es auch später noch möglich, ältere Tattoos nachstechen zu lassen - dann wird es allerdings kostenpflichtig.

Also noch einmal in Kurzfassung zum Mitschreiben:
 
1. Folie während der ersten Nacht
2. Morgens mit heißem Wasser reinigen
3. Halbe Stunde trocknen lassen
4. Morgens und abends hauchdünn eincremen
5. Weder baden (schwimmen) noch ins Solarium
6. Nach 6 Wochen zur Nachkontrolle

Werden alle Hinweise beachtet, dürfte eine schnelle und unkomplizierte Heilung kein Problem darstellen. Solltest du dennoch offene Fragen zur Pflege deines neuen Tattoos haben, kannst du diese natürlich jederzeit im Good Old Times Tattoo Studio stellen.